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Rizinusöl - das beste schaum-unterstützende Pflanzenöl zum Seifen sieden!

Rizinusöl, auch als "Castor-Öl" bezeichnet, ist ein Pflanzenöl, das aus den Samen des tropischen Wunderbaums (Ricinus communis), eines Wolfsmilchgewächses, gewonnen wird. In Ägypten wird er als Öllieferant seit viertausend Jahren kultiviert. 

Aus den Blüten bilden sich stachelige Früchte mit jeweils drei Samen, diese sind sehr giftig weil sie eine große Menge Rizin enthalten. Bei kalter Pressung der Samen geht Rizin nicht in das Öl über. Sicherheitshalber wird jedoch das Rizinusöl nach der Pressung gekocht, um das hitzeempfindliche Rizin zu zerstören.

Rizinusöl besteht hauptsächlich aus Öl-, Linol-, Palmitin-, und Stearinsäure sowie zu 80-85% aus dem Glycerid der Ricinolsäure, auf der die abführende Wirkung des Rizinusöles beruht. Es hat eine sehr große Viskosität (Zähflüssigkeit) und gehört zur Gruppe der nicht-trocknenden Öle (trocknet an der Luft nicht aus).

Rizinusöl hat reinigende und sehr hautpflegende Eigenschaften, weswegen es gerne in Reinigungs- und Abschminkprodukten sowie in Badeölen und Duschcremen eingesetzt wird. Diese hautreinigende Eigenschaft beruht auch auf seiner "abziehenden" Wirkung in Bezug auf Schmutzpartikel und es dringt nur langsam in die Haut.

Außerdem findet es sich in Wimperntuschen, Bart-, Wimpern-, Lippen- und Haarpflegeprodukten, denn es stärkt die Haarstruktur und bringt schönen Glanz.

 

Rizinusöl in der Haarpflege
Rizinusöl pflegt die Haare nicht nur oberflächlich, sondern dringt tief in die Haarstruktur und die Kopfhaut ein uns baut so ein natürliches Schutzschild auf, das das Haar und die Kopfhaut vor äußeren Einflüssen wunderbar schützt. Zudem kräftigt es die Haare und unterstützt das Haarwachstum. Eine häufige Anwendung macht die Haare weich und elastisch und verleiht seidigen Glanz.
Bei trockenem, geschädigten Haar wirken Kuren mit Rizinusöl pflegend.
Durch seine weichmachende Wirkung reduziert es Schuppen, sorgt für mehr Volumen im Haar und beruhigt eine gereizte Kopfhaut.
 

Tipp
Für eine Kur massiert man etwas leicht erwärmtes Rizinusöl (ca. 30°C reichen!) in Haare und Kopfhaut ein, lässt es ca. 1-2 Stunden einwirken und wäscht es gründlich aus.
Rizinusöl als Massageöl
Bei Massagen mit Rizinusöl bleibt das Narbengewebe elastisch, da es gut zwischen die Hornzellen eindringen kann.


Rizinusöl - der Glanzgeber
Unser Rizinusöl gibt einen natürlichen Schimmer in Lippenpflegeprodukten – Pigmente bleiben besser auf den Lippen haften . Achtung bei der Dosierung: nur geringe Mengen einarbeiten, da es sonst austrocknend wirkt!
 

Seifen sieden
Beim Seifen Sieden unterstützt Rizinusöl die schaumbildenden Eigenschaften anderer Öle. Rizinusöl zu hoch dosiert gibt weiche Seifen und sollte daher mit festen Pflanzenfetten kombiniert werden.
Besonders wichtig ist es für Rasierseifen und Shampooseife – bei letzterer kann der Anteil ruhig vergleichsweise höher sein.
Rizinusöl ist das klassische Schaumfett und wird daher vorwiegend in Rezepturen eingesetzt, um das Schaumvermögen zu fördern.
Aber Achtung!
Eine zu hohe Konzentration an Rizinusöl macht die Seife sehr weich und bringt den Seifenleim sehr schnell zum Andicken!
Einsatzkonzentration
bis max. 10% der GFM.

Rizinusöl 1000ml

€ 10,60Preis
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